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ABFALLVERMEIDUNG:
Bereits beim Einkauf lassen sich 50% des
Abfallaufkommens, durch den Verzicht auf unnötige Verpackungen und den vermehrten Gebrauch von
Mehrwegverpackungen, sehr einfach vermeiden. Nur ein
bewusstes und konsequentes "Kaufverhalten" der Konsumenten, und
das sind wir alle, entscheidet darüber, ob sich ein
Produkt einfach oder mehrfach verpackt in den
Warenregalen präsentiert.
ABFALLTRENNUNG:
Abfall* ist ein wichtiger Bestandteil im Kreislauf der
Natur und ohne Abfall würde dieser Kreislauf nicht
funktionieren. Der Mensch hat jedoch in den letzten Jahrzehnten
eine Fülle von Verbundmaterialien hergestellt, welche in
der Natur nicht vorkommen, mit der Folge, dass diese
künstlichen Stoffe nicht auf natürlichem Wege abbaubar
sind. Daher gilt unser besonderes Augenmerk der Sammlung
und Behandlung díeser Stoffe, um die Natur so wenig wie
möglich zu belasten. Durch den Einsatz von übersichtlich
gekennzeichneten Abfallbehältern kann die Sortierung optimiert
werden,
das Recycling gefördert, der Restmüll reduziert und bis
zu 70 % an Entsorgungskosten eingespart werden.
ABFALLVERWERTUNG:
Abfälle können mit
unterschiedlichen Behandlungsverfahren zu neuen
Rohstoffen oder Materialien verarbeitet werden. Daraus
lassen sich wieder sehr nützliche und hochwertige, so
genannte Recyclingprodukte herstellen. Es
gilt daher, Abfälle ökonomisch und ökologisch zu trennen,
zu sammeln und zu recyceln.
*Abfall im Sinne des
Abfallwirtschaftsgesetzes sind bewegliche Sachen, deren
sich der Eigentümer oder Inhaber entledigen will
oder entledigt hat (aus: AWG, BGBl. Nr. 325/1990)
*Abfall im Sinne der Natur sind organische Stoffe, deren
Wachstum gestoppt und ein mikrobiologischer
Zersetzungsprozess
stattfindet (Definition: EmmStein)
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